Tschüss für alles!

www.tschuess-fuer-alles.com

coming soon!

19.6.09 08:51, kommentieren

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Isch sag einfach hello again...

....der eine singt "isch sag einfach hello again", der andere trällert: "Tschüss für alles".

Ja, so is er, unser Diethelm.
Der Schelm.

"Stecken Sie doch bitte nicht den Sand in den Kopf", mit diesem Ratschlag auf dem Weg kann eigentlich gar nix mehr schiefgehen. Das weiss Diethelm. Deshalb lässt er diesen Spruch nun auch beim internationalen Slogan- und Spruchregistermeldeamt registrieren. Natürlich auf Kosten des Hauses.

Sein sprachliches Potential ist damit aber wirklich noch längst nicht ausgeschöpft. Davon hat auch Axel Hacke jetzt Wind bekommen und hat ihm angeboten, 3 kg Diethelmschen Wortstoff zu kaufen.

Seltenes, kostbares Sprachgut, hat es Haasi genannt.

Und wir sind alle froh, dass wir das während der Arbeitszeit erleben dürfen. Das ist soviel Spass für sowenig Geld.

Aber jetzt geh ich erst mal auf ne Runde Ponyschneiden im Münchner Hauptbahnhof und kauf mir ein gefrorenes Getränk für 20 Cent.

Und wer glaubt, ich hätte heute morgen die falschen Tabletten erwischt, liegt immer richtig. Cheerio.

1 Kommentar 26.5.09 21:18, kommentieren

Diethelm unser Nikolausator (wie Imperator) (Drew)

Bloggen sollte man ja möglichst zeitnah, hab ich mal gelesen. Denn so kann man die Aussenwelt schnell (und für Diethelm wäre dieses Detail wichtig: auch relativ kostengünstig - wenn man es denn während der Arbeitszeit und über Standleitung täte, anstatt wie ich hier nachts um 22.20 Uhr von zuhause aus und somit auf eigenen Kosten) über Dinge informiert halten, die sie gar nicht interessieren. Ist das nicht fantastisch? (Manchmal frage ich mich wirklich, ob das Ende des Internets nicht doch die bessere Alternative ist, aber dann treibt es mich doch immer wieder dazu, mich meiner Umwelt mitzuteilen).

Um es vorweg zu nehmen: Der nächste Eintrag mit den vorgegebenen Worten ist für Maja hiermit nicht aufgehoben. Aber ich muss mich einfach jetzt mit diesen Zeilen dazwischen quetschen. Majas fünf Worte sind vorläufig einfach auf dem Wortstoffhof von Axel Hacke zwischengelagert und warten darauf, weiterverarbeitet zu werden. Das Pfund Wortstoff zu 12 Franken 80.

Ja, auf jeden Fall muss ich einfach kurz über “ich - habe  - ne - Meise - unterm Vollpony” - Nikolausator schreiben. Er hat doch sage und schreibe 1 (in Worten EINEN) Kunden gewonnen und dafür lässt er mächtig was springen. Ist das nicht toll? Gönnerhaft? Genial? Nahezu unbeschreiblich wunderbar? Ja, wir bekommen ausgepackte, minikleine, (sicher deutsche) Nikoläuse., weil er nen Kunden gewonnen hat. Während uns grade an einem anderen Ort namens Hintertupfing 1213 (zwölfhundertdreizehn) Kunden flöten gehen und nebenbei auch noch eine Menge Leute ihren Job verlieren. Und diese Nikoläuse bekommen wir, nachdem Weihnachten schon wieder vier Wochen vorbei ist. Sicher hat er sie beim Schnäppchenjagen (seine Lieblingssportart in der er schon einige renommierte, internationale Preise abgeräumt hat) minimum 50% günstiger erstanden. Oder aber alternativ: Sie sind wahrscheinlich bereits abgelaufen. Wohlweislich wurde aber natürlich die Verpackung entfernt. Hellau! Allaf! Tschaka!

So das musste raus.
Ich will nen Sandsack.
Und überhaupt.

(Namen, Ereignisse und Orte wurden von der Redaktion "angepasst"

9.5.09 20:43, kommentieren

Ich, Kolok. (Drew)

Hinweis: Der nachfolgende Eintrag gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder.

Ein Aufruf im Namen der Gerechtigkeit

Ich bin es, Kolok. Ich gehöre der Gattung "Overheadprojektoren" an. In meiner Art gibt es auch den berühmten, in Sachsen beheimateten Polylux.

Ich hab jahrelang treue Dienste in dieser ehrenwerten Schule geleistet. Nun wurde ich aber vor ein paar Monaten in den Ruhestand geschickt und hab mich mit diesem GnadenBROT mehr oder weniger gut arrangiert. Doch nun möchte man mich nicht mal mehr auf dem Abstellgleis belassen sondern ganz und gar loswerden. Helft mir! Lasst mir Gerechtigkeit widerfahren. Ich könnte doch zum Beispiel noch als futuristische Lampe dienen. Denkt darüber nach. Bitte. Und meldet euch bei meinem zuständigen IT Admin.

Euer Kolok

16.4.09 15:23, kommentieren

Pumeplrosenfederboamopsregen (Drew)

„Nö. Nö, nö, nö“, waren Drew’s Worte als ihr George vorschlug, dass es bei der Premiere Pumpelrosen regnen solle. „Pumpelrosen sind aus der Mode, und das schon lange“, ereiferte sie sich. Gerry schaltete sich ein: „Ja, also ich muss der Drew da zustimmen. Pumpelrosen sind nichts für männliche Hauptdarsteller. Wir sollten lieber ein Rudel Möpse auf die Bühne rennen lassen, die dann alle vor mir stehen bleiben und freudig hechelnd zu mir nochblicken.“

George und Drew tauschten verstohlen einen fragenden Blick aus und anschliessend antwortete George ohne mit den Wimpern zu zucken: „Gerry, strahlen die Neonröhren in Deinem Büro zu sehr? Möpse auf die Bühne rennen lassen? Ich glaub, mein Schwein pfeift. Und jetzt ist Sense. Ich will nichts mehr hören. Es wird Pumpelrosen regnen.“

D
rew zog schmollend von dannen und Gerry war auch leicht gereizt als er den Probenraum verliess. Strahlen tat nur eine und das war die Dirndl tragende Waltraud. Der Grund, weshalb sie so beschwingt die Treppe hoch zum Theater stieg, war für den Rest der Truppe jedoch alles andere als erfreulich. „Der Rektor möchte, dass ich die weibliche Hauptrolle bekomme. Damit geht der finale Kuss von Gerry an MIHHHIIICH.“

G
lücklicherweise war Gerry schon abgerauscht und auch Drew war besser bedient, das erst morgen zu erfahren, dachte sich George während er hyperventilierte. Waltraud war zwischenzeitlich bereits in der Garderobe und suchte sich eine Federboa und den zum Dirndl passenden Lidschatten aus. Währenddessen ging George erstmal in die Schulküche und briet sich ein Spiegelei zur Beruhigung.

Und damit weiter an Maja:

- Da liegt der Hase im Pfeffer

- dezentrale Sicherungskopie

- wursteln

- Klaustrophobie

- bierernst

16.4.09 12:32, kommentieren

Hasen und andere Insekten (Lucy)

Gerry bekam wieder sein berühmtes Augenzucken, wenn er unter Stress stand. Es war gerade so stark, dass er sein rechtes Auge ganz zukniff, um nicht noch nervöser zu werden.

Er war einfach noch nicht bereit für seinen grossen Auftritt, und musste zuerst seine Gedanken sortieren, bevor er nochmals zur Probe erscheinen würde.

Man hörte sein watscheln im ganzen Haus. Als er eine Stufe nach der anderen nahm, ärgerte er sich noch immer über die vielen komischen Wörter, die er auswendig lernen sollte. Sowas wie Angstbrot, genmanipuliert, Premenstruales Syndrom, Endorphine und Verdeutlichung, oder war es doch Entdeutlichung? Egal. Die Nervosität machte sich wieder bemerkbar und das Auge tanzte wild Samba in seinem Gesicht.

Er musste sich das Manuskript der Deponie der schönen Künste nochmals zu Gemüte führen. Alles andere wäre wohl sehr unLöblich.

Gerry liess sich verzweifelt in seinen Stuhl fallen und stützte seinen Kopf mit beiden Händen. Eine Träne versuchte sich ihren Weg ins Freie zu bahnen und wurde apprupt gestoppt. Ein Jauchzen war bis in den obersten Stock zu hören. Gerrys Schokobunny hatte einen Sonnenplatz erwischt und glich nun mehr einem Cocker Spaniel als einem Hasen. Gerry konnte sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten, geschweige denn George erklären, was denn nun los war.

Drew hatte sich auch schon dazugesellt und musste über den Keinohrhasen lachen. Es klopfte und Drew weiss genau, wie es weiter geht;o)

- Wimpern
- Möpse
- strahlen
- sense
- nö

25.3.09 20:43, kommentieren

Der Graf des obersten Stockwerks (Drew)

Coldplay trällert Drew gerade ins Ohr, während sie ihrer unliebsamsten Tätigkeit – dem bügeln – nachgeht. Aber sie träumt. Sie träumt leidenschaftlich von ihrem Liebsten. Er hat einen neuen Kosenamen: Brüllchäfer (schwytzerdütsch für Brüllkäfer). Manchmal, wenn sie besonders anschmiegsam ist, nennt sie ihn auch Brüllchäferli. Und er sie Herzchäferli. Schön, nicht? Das, liebe Maja, das ist Liebe. Mehr als ein Zustand, ein Gefühl, ein Wort, ein Geruch. Es ist alles, und mehr. Viva la vida würde Chris von Coldplay sagen. Drew sagt: Reiner. Und Frühlich!
Vor ihrem inneren Auge erscheint dann jeweils einem Springbrunnen gleich, ihr Reiner, der im Kaffeesatz die Anzahl ihrer Kinder nachliest, aber es noch nicht entziffern kann. Oder braucht er eine Brille?

So, zurückspulen. Diese Art Hirnfasching hat Drew im Frühlich immer wieder. Dabei steht sie im obersten Stockwerk der Villa bei den Proben für das neue Theaterstück „Der Graf von Monte Pulciano“. In der Hauptrolle diesmal Gerry, der den italienischen Flair am besten herüberbringen kann. Im Dachgeschoss wurde die reizvolle und pittoreske Stadt nachgebaut. Dafür wurde extra ein hoher Hügel aus Weinfässern aufgebaut. Auf diesem thront Jerry im Moment und lächelt auf das niedere Volk herab.

 


Plötzlich platzt Diethelm in die nostalgische Szene und grapscht in die extra für die nächste Sequenz aufgestellte Schüssel mit Weintrauben.
Drew ist mit einem Mal wieder hellwach. Das Bild von Reiner zerbröselt. Sie macht auf dem Absatz kehrt und verlässt den Probenraum, um Lucy zu suchen.

Und damit geht die nächste Runde an Lucy:

Entdeutlichung, watscheln, Deponie der schönen Künste, löblich, Lotterleben

24.3.09 12:43, kommentieren