Erkenntnis des Tages (Lucy)

Auch runde Sachen fühlen sich gerne mal kantig an.

9.3.09 20:24, kommentieren

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Schule vs. Pflegeheim (Drew)

Der geneigte Leser unseres Blogs fragt sich vielleicht, ob wir wohl voll zurechnungsfähig sind. Die Antwort darauf: Ja und Nein.

Denn sowas ist immer eine Sache der Sichtweise und des Alters. Wären wir 7 und weiblich und gehen gerade mal in die 1. Klasse, müsste man uns durchaus zugestehen, dass wir mächtig Phantasie haben und grosses Potential in uns schlummert. Wären wir 7 und männlich, müsste man uns auch für unsere immense Phantasie bewundern, nicht jedoch darauf spekulieren, dass dies steigerungsfähig wäre, da Männer nach Errreichen des 7. Lebensjahres, nur noch wachsen.

Wären wir jedoch bereits im gesetzten Alter, egal ob männlich oder weiblich, muss man davon ausgehen, dass uns morgens beim Frühstück jeweils die falschen Tabletten verabreicht werden.

Wie auch immer die Sachlage tatsächlich ist, wir verraten es an dieser Stelle leider nicht.

Das Ganze bleibt Ihrer eigenen Phantasie überlassen.

Dies als kleines Intermezzo und zur Vorbereitung auf unser neues Abenteuer: Schule vs. Pflegeheim. Mal sehen wer die Schlacht gewinnt.

Bis bald!

6.3.09 12:43, kommentieren

Ein kleiner Exkurs: Die unterschätzte Gattung

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19.1.09 23:09, kommentieren

Nasensteinkonsistenzen und andere Härtefälle (Drew)

Carsti alias Diethelm war ganz aus dem Häuschen. Ein neuer Kollege hat sich angekündigt. Am Wochenende hat er ihm bereits einen ausgeklügelten Einarbeitungsplan aufgezeichnet, in dem er auch bereits seinen Einstand vermerkt hat. „Also ich will ja mal hoffen, dass der Neue sich da nicht lumpen lässt. Mit ein paar billigen Gipfeli kommt er da nicht an. Mir wäre nach asiatischem Sushi und anderem Fingerfood. Ach, ich werde da ein paar dezente Hinweise in unserem bevorstehenden Get together geben, das wir heute Nachmittag zusammen haben und in dem ich ihm die Unternehmenszusammenhänge erläutern möchte. Ausserdem hab ich wieder ein paar Tipps für Vorratskäufe und Sonderangebote auf Lager. Mal sehen, ob er die dankbar entgegen nimmt. Vielleicht lässt er da mal ne Flasche Wein springen“, dachte Diethelm bei sich, während er ein Stockwerk tiefer gerade Haribo Goldbären hamsterte. „Hmmm, Mädels, die sind aber lecker. Wie schmecken denn übrigens meine Tictacs?“ Und schon war er wieder enteilt.
Währenddessen im Paralleluniversum: „Der Umzug erfordert grundlegende Sparmassnahmen, das schliesst ein, dass keine Abfallkörbe mehr zur Verfügung gestellt werden. Es gibt nur noch einen zentralen Abfallbeseitigungsbehälter, dessen Bedienung und Leerung wöchentlich ein anderer Mitarbeiter zu verantworten hat.  Dazu wird auf dem Firmenhof ein blau angemalter Mini-Container bereitstehen, in den die Azubis den Müll tragen, sobald dieser anfällt. Der jeweilige Mitarbeiter kontrolliert abends, ob das auch korrekt ausgeführt wurde. Dies hat zwei elementare Vorteile. Wir können für die nächste Saison minimum zwei zusätzliche Azubis einstellen und zum anderen schaffen wir ungemein viel Platz durch Verzicht auf Abfallbehälter. Desweiteren wird aufgrund von neuen Inneneinrichtungs-Gestaltungsgrundsätzen, die im extra hierfür geschaffenen „Der Geschäftsführer, entscheidet, was schön ist -Manual“ durch mich persönlich festgehalten sind, untersagt, dass Abteilungen eigene Kaffeemaschinen aufstellen oder am Arbeitsplatz essen. Gegessen wird im Gemeinschaftsraum. Die kollektive Brotzeit soll das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Die Pause wird durch einen Gongschlag eingeläutet. Im Gemeinschaftsraum wird ausserdem die zentrale Kaffeemaschine  in Form von einem 20 Liter Industrie-Wasserkocher und in ausreichender Menge vorhandenem Brühkaffee, bereitgestellt. Diese hochwertige Maschinerie darf jedoch nur von meiner Assistentin bedient werden. Gegen einen Unkostenbeitrag von 2,50 EUR pro 0,10 l Pappbecher, wird Ihnen ein wohlschmeckender Caro-Malzkaffee angeboten.“ Der versammelte Belegschaft gefror das Lächeln auf den Lippen.
Zurück durch ein Loch im Zeitfenster, zurück beim Ursprung dieser Galaxie, dem Zentrum der Milchstrasse des 21. Jahrhunderts, zurück bei Carsti-Diethelm im Büro: „Also, ich weiss nicht, aber so eine kleine Tüte Goldbären mit nur sieben Minibären überhaupt nur anzubieten, ist schon schäbig von den Mädels, aber das das auch noch ein Werbegeschenk war, denn wo sonst sind Haribotüten mit einem Edding verunziert, das ist schon der Gipfel. Ich werd nachher gleich nochmal runtergehn. Aber jetzt muss ich mir erst mal den  Neuen vorknöpfen.“
Dieser starrte Löcher in die Luft und untersuchte seinen Nasenstein auf Konsistenz bzw. Härtegrad. Diese Informationen trug er täglich in eine Exceltabelle ein und wertete die Angaben jeweils per Ende der Woche in einem schwierigen Verfahren bis auf die allerletzte Kommastelle aus. Er hatte eigens dafür Makros geschrieben und diverse Fortbildungskurse besucht. Was ihm das gebracht hat? Na auf jeden Fall jeweils die Gewissheit, wann eine Erkältung im Anmarsch war. Denn war die Konsistenz nicht der Regel entsprechend, konnte er seinen modischen und gleichzeitig edel-luxuriösen Chronographen der Firma Rolex darauf stellen, dass eine Erkältung bevorstand. Aufgrund langjährig gesammelter Mittelwerte, wusste er ausserdem, dass diese Erkältung genau 2 Tage nach ersten Anzeichen für eine Veränderung der Konsistenz des Nasensteins eintrat.
Diethelm überlegte es sich anders, und ging doch erst zu den Mädels. „Also Mädels hört mal, zur Zeit gibt’s bei Coop Haribo im Vorteilspack. 10 Tüten kaufen, eine gratis geschenkt dazu. Denkt mal drüber nach.“
Wieder oben zitierte er den Neuen ins Sitzungszimmer.

4.11.08 17:54, kommentieren

Zwischenspiel (Lucy)

Warum schüttelt TicTac-Carsti dem Krug zur Begrüssung die Hand? Es gibt umsonst was zu futtern!

3.11.08 22:19, kommentieren

Das Verursacherprinzip (Lucy)

Oder was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Hypothekarkrise oder die Rezession? Carsti oder das TicTac?

"5 Lange Unterhosen für den Winter vom Nachbarn. Gratis. 4 Wollpullover vom Nachbarn. Gratis. Socken gestopft vom Nachbarn. Gratis. Militärjacke vom Nachbarn. Gratis. Werbegeschenkkappe von Tschibo. Gratis. Winterschuhe vom Kauf vor 4 Jahren. Halten noch ein bisschen länger, somit praktisch Gratis. Wahnsinn, was die Leute so in die Kleidersammlung geben! Was soll denn ein Afrikaner mit Winterkleidern? 20 Kohlköpfe zum einlegen. CHF 15. Eine Kuh vom Bauer Max. CHF 300. (erster gedanklicher Einschub 'Soviel 'Fleisch soooo billig, das kriegt man wirklich nirgends,nicht mal im Gemperli). 32 kg abgelaufene Schokolade vom Dorflädeli. Gratis. (zweiter gedanklicher Einschub 'eingefroren un-endlich haltbar - Schoggi wird nicht schlecht, verliert nur das Aroma'). Dann noch....Carsti war gerade unheimlich damit beschäftigt, seine 'Überwinterungsliste' zu aktualisieren als sein Zuckerspiegel rapide zu sinken begann. Damit ihm nichts entfiel, storchelte er ein Stockwert runter, packte eine Handvoll Gummibären und stolperte wieder zurück ins Büro. CHF 315! Das war eindeutig noch immer zuviel Geld, welches er in die Hände nehmen musste. Er würde sich den Bauern nochmals vorknüpfen müssen. Entweder gibts eine dickere Kuh für den selben Preis oder er müsste ihm entgegenkommen. Beim momentanen Stand der Dinge konnte er auf gar keinen Fall jeden Monat 3/4 seines Lohnes auf das Sparkonto überweisen. Fürs Alter musste man vorsorgen. Ihm wurde angst und bange bei diesem Gedanken und der Zuckerspiegel meldete sich wieder.

Carsti storchelte nochmals die Treppe runter und postierte sich vor den Süssigkeitenteller. Er butterte die verbliebenen Gummibären rein und fühlte sich wieder prächtig. Ups. Er hatte wohl ein bisschen arg gebuttert, denn die Schale zeigte mittlerweilen wie tief sie war, beziehungsweise wie der Tisch darunter aussah. Man konnte tatsächlich durch die Schale durchsehen! Unglaublich! Er hatte sie bis dahin nur in gefülltem Zustand zu Gesicht bekommen. Ein bisschen peinlich war ihm das schon. Aber da nahte schon die rettende Lösung. Er huschte zurück in sein Büro und griff in seine Jackentasche. Da war es, das Prachtstück! Er selbst konnte wohl nichts damit anfangen, aber die Frauen unten wissten es sicher zu schätzen, was für ein Opfer er gerade bringen würde. Erhobenen Hauptes postierte er das Metallböxlein in die Mitte des Gefässes. Schön sah das aus! 'Ladies? Habt ihr gewusst, dass ein TicTac NUR 2 Kalorien hat?' Der Raum füllte sich mit der selben Leere wie sie gerade vorhin über den Süssigkeitenteller eingebrochen war. Carsti machte einen Rückzug in sein Reich und in der Zwischenzeit beschäftigten sich die Damen mit der Frage, ob nun das Ei oder das Huhn zuerst da war und wenn es das Huhn war, wie konnte es denn dann zu einem Carsti werden und warum lief dieser noch frei herum, trotz verschulden der Rezession, die noch kommen wird, weil sein Portemonnaie an seiner Tasche klebt und nur in Notfällen gezogen wird und dies gleich Wellen von TicTac's über uns brechen lassen wird......Es ist wie es ist und es bleibt spannend!

PS: Bitte nur bei normalen Pulswerten lesen. Jede erhöhte Pulsfrequenz kann zu Bluthochdruck führen und dies wiederum zu Hausarrest und dies zur Unmöglichkeit der Geldverschwenderei und dann wären Sie auch noch mitschuldig an der Rezession!

1 Kommentar 30.10.08 22:30, kommentieren

Harvey Facts (Drew)

22.10.08 21:33, kommentieren