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Pumeplrosenfederboamopsregen (Drew)

„Nö. Nö, nö, nö“, waren Drew’s Worte als ihr George vorschlug, dass es bei der Premiere Pumpelrosen regnen solle. „Pumpelrosen sind aus der Mode, und das schon lange“, ereiferte sie sich. Gerry schaltete sich ein: „Ja, also ich muss der Drew da zustimmen. Pumpelrosen sind nichts für männliche Hauptdarsteller. Wir sollten lieber ein Rudel Möpse auf die Bühne rennen lassen, die dann alle vor mir stehen bleiben und freudig hechelnd zu mir nochblicken.“

George und Drew tauschten verstohlen einen fragenden Blick aus und anschliessend antwortete George ohne mit den Wimpern zu zucken: „Gerry, strahlen die Neonröhren in Deinem Büro zu sehr? Möpse auf die Bühne rennen lassen? Ich glaub, mein Schwein pfeift. Und jetzt ist Sense. Ich will nichts mehr hören. Es wird Pumpelrosen regnen.“

D
rew zog schmollend von dannen und Gerry war auch leicht gereizt als er den Probenraum verliess. Strahlen tat nur eine und das war die Dirndl tragende Waltraud. Der Grund, weshalb sie so beschwingt die Treppe hoch zum Theater stieg, war für den Rest der Truppe jedoch alles andere als erfreulich. „Der Rektor möchte, dass ich die weibliche Hauptrolle bekomme. Damit geht der finale Kuss von Gerry an MIHHHIIICH.“

G
lücklicherweise war Gerry schon abgerauscht und auch Drew war besser bedient, das erst morgen zu erfahren, dachte sich George während er hyperventilierte. Waltraud war zwischenzeitlich bereits in der Garderobe und suchte sich eine Federboa und den zum Dirndl passenden Lidschatten aus. Währenddessen ging George erstmal in die Schulküche und briet sich ein Spiegelei zur Beruhigung.

Und damit weiter an Maja:

- Da liegt der Hase im Pfeffer

- dezentrale Sicherungskopie

- wursteln

- Klaustrophobie

- bierernst

16.4.09 12:32, kommentieren



Ich, Kolok. (Drew)

Hinweis: Der nachfolgende Eintrag gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder.

Ein Aufruf im Namen der Gerechtigkeit

Ich bin es, Kolok. Ich gehöre der Gattung "Overheadprojektoren" an. In meiner Art gibt es auch den berühmten, in Sachsen beheimateten Polylux.

Ich hab jahrelang treue Dienste in dieser ehrenwerten Schule geleistet. Nun wurde ich aber vor ein paar Monaten in den Ruhestand geschickt und hab mich mit diesem GnadenBROT mehr oder weniger gut arrangiert. Doch nun möchte man mich nicht mal mehr auf dem Abstellgleis belassen sondern ganz und gar loswerden. Helft mir! Lasst mir Gerechtigkeit widerfahren. Ich könnte doch zum Beispiel noch als futuristische Lampe dienen. Denkt darüber nach. Bitte. Und meldet euch bei meinem zuständigen IT Admin.

Euer Kolok

16.4.09 15:23, kommentieren